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    Neue Section Control auf A8 in Oberösterreich

    Seit dem 18. Dezember wird das Tempolimit von 80 km/h auf der Innkreis Autobahn (A8) zwischen Pichl und Meggenhofen mit einer so genannten Section Control überwacht. Die Geschwindigeitsüberwachung erfolgt in einem neu eingerichteten, neun Kilometer langem, Baustellenbereich und wird nach Beendigung der Bauarbeiten wieder eingestellt. Laut einem Artikel in den OÖ-Nachrichten wurden bereits innerhalb von zwei Wochen 5000 Autofahrer mit Geschwindigkeitsübertretungen erfasst. Im Schnitt waren die Temposünder mit rund 20 km/h zu schnell unterwegs. Etliche Lenker schossen noch weiter übers Ziel hinaus: „Der Schnellste hat in diesem Bereich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 128 km/h“, so Oberst Josef Reiter von der Verkehrsabteilung. [Quelle: nachrichten.at]

    Wo in Österreich gibt es Streckenabschnitte mit Section Control?
    Im folgenden werden die Streckenabschnitte in Österreich aufgelistet, an denen die Geschwindigkeit mittels Section Control überwacht wird, aufgelistet:

    • Section Control auf der Innkreis Autobahn (A8) in OÖ zwischen Pichl bei Wels und Meggenhofen – Tempolimit: 80 km/h
    • Section Control im Ehrentalerbergtunnel auf der Nordumfahrung Klagenfurt (A2, Süd Autobahn) zwischen Klagenfurt-Flughafen und Klagenfurt-Nord - Tempolimit 100 km/h (jedoch abhängig von den Wetterbedienungen?).
    • Section Control am Wechsel auf A2 in NÖ zwischen Edlitz und Grimmenstein – Tempolimit: 130 km/h (Bei Regen oder Schneefall: 80 km/h).
    • Section Control im Kaisermühlentunnel auf A22 (Wien) – Tempolimit 80 km/h (Verkehrsabhängig auch 60 km/h)
      [Quelle: ÖAMTC.at]

    Strafen auch für Ausländer?
    Laut ARBÖ zahlen ausländische Raser meistens nichts, und können auf Grund von nicht ausreichenden Rechtsgrundlagen auch nicht zur Verantwortung gezogen werden. Auch wenn die Polizei laut Verkehrsabteilung NÖ die Strafverfügungen den ausländischen Behörden übermittelt, gibt es für Lenker aus dem Ausland mit Ausnahme von Deutschland kein Gegenseitigkeitsabkommen, wodurch kein “Ausländer” dazu gezwungen werden kann, die Strafen zu bezahlen. Selbst mit Deutschland gibt es trotz des Abkommens Probleme, da der Lenker von vorne geblitzt werden muss , so dass er erkennbar ist. Diese Tatsache führt, nicht zu Unrecht, bei vielen österreichischen Autofahrern zu oft heftigen Diskussionen. [Quelle: orf.at]

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